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Im Rahmen eines NWLS-Projekts am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft entsteht ein Orientierungsrahmen für eine ganzheitliche Athlet*innenentwicklung. Im Hintergrund werden bereits fortlaufend Inhalte erarbeitet, von denen einzelne Bereiche schon sichtbar sein können. Die vollständige Bereitstellung der Inhalte ist jedoch erst zum Abschluss des Projekts bis Ende 2026 vorgesehen.
In dieser Phase unterscheiden sich Athletinnen körperlich oft erheblich, auch weil sie sich biologisch unterschiedlich schnell entwickeln. Einschätzungen zur Eignung sollten deshalb nicht am aktuellen Körperbau festgemacht werden. Wer nur nach Größe oder Gewicht urteilt, sortiert Spätentwickler*innen leicht vorschnell aus.
→ FAQ: Mein Sportler ist der Kleinste in der Trainingsgruppe. Ist er ungeeignet für die Sportart
Geschlechtsspezifische Reifungsunterschiede können die momentane Leistung beeinflussen und sollten Sichtung und Förderentscheidungen nicht verzerren. Zugleich gewinnt bei Athletinnen das Wissen um den Menstruationszyklus an Bedeutung, etwa im Zusammenhang mit Belastung, Regeneration und Verletzungsrisiken. Eine frühzeitige, offene Aufklärung legt die Basis für einen selbstbestimmten Umgang.
→ Frau im Leistungssport (IAT-HUB)